Loitzer wählen Bürgermeister

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Kröpelin hat schon gewählt und mit Thomas Gutteck einen neuen Bürgermeister bekommen. Am Sonntag wird in Loitz entschieden. Es ist die zweite von drei Bürgermeisterwahlen in diesem Jahr in Mecklenburg-Vorpommern.

Knapp 3800 Wähler sind am 9. April aufgerufen, den Bürgermeister neu zu bestimmen. Zwei Kandidaten treten an. Bürgermeister Michael Sack (CDU) möchte wiedergewählt werden. Einziger Konkurrent ist Roland Gorsleben von der Satirepartei Die Partei. In der Stadtvertretung von Loitz (Landkreis Kreis Vorpommern-Greifswald) hat die CDU neun, die Gruppierung Unabhängige Loitzer fünf, die Linke zwei und die SPD einen Stadtvertreter, dazu gibt es einen parteilosen.

Fahrplan

2017 gibt es drei Bürgermeisterwahlen in Mecklenburg-Vorpommern. In Kröpelin (26. Februar), Loitz (9. April) und Laage (24. September).

Ergebnis

Die Bürgermeisterwahl in Kröpelin

Hintergrund

Direkte Wahl von Landräten und Bürgermeistern

Bürgermeister in hauptamtlich verwalteten Gemeinden und die Landräte werden für eine Amtszeit von sieben, acht oder neun Jahren direkt gewählt. Ihre Amtszeit hängt von der Regelung in ihrer Kommune ab. Dadurch finden diese Wahlen meist zeitlich getrennt von den Wahlen zu den Kreistagen und Stadtvertretungen statt. Dagegen bekleiden die Bürgermeister in ehrenamtlich verwalteten Gemeinden, also jenen mit weniger als 5.000 Einwohnern, ihr Amt für fünf Jahre. Sie werden stets zusammen mit den Gemeindevertretungen gewählt, und  sind von Amts wegen gleichzeitig Mitglied des Gemeinderats. Für ihre Arbeit erhalten sie nur eine Aufwandsentschädigung.

Der Wahlmodus ist bei allen drei Wahlen derselbe: Der Wähler hat nur eine Stimme, die er einem Kandidaten geben kann. Um ins Amt gewählt zu werden, benötigt der Kandidat über die Hälfte aller gültigen Stimmen. Erreicht kein Kandidat einen Stimmenanteil von mehr als 50 Prozent, findet 14 Tage später eine Stichwahl zwischen den beiden bestplatzierten Bewerbern statt. Gewählt ist der Kandidat, der die meisten Stimmen bekommt. Bewerber müssen jünger als 60 Jahre sein. Eine Ausnahme gilt für Amtsinhaber. Stellen sie sich zur Wiederwahl, dürfen sie nicht älter als 64 Jahre alt sein.

Direkt gewählte Bürgermeister können von der Bevölkerung abgewählt werden. Hierfür ist zunächst ein Beschluss der Gemeindevertretung notwendig. Eine Mehrheit von zwei Dritteln aller Mitglieder muss diesem zustimmen. Beim darauf folgenden Bürgerentscheid ist eine Mehrheit von zwei Dritteln der gültigen Stimmen notwendig, die gleichzeitig einem Drittel aller Stimmberechtigten entsprechen muss.

 

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