Wie werden Stimmen ausgezählt?

Vom / Fundstücke Wahl heute

Knapp 17.000 Wahlhelfer werden am 24. September in Mecklenburg-Vorpommern im Einsatz sein. Doch wie läuft so ein Tag eigentlich ab? Der Bundeswahlleiter erklärt es in drei Videos.

Wer kann Wahlhelfer werden?
Jeder, der zur Bundestagswahl wahlberechtigt ist. Also jeder Deutsche, der am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet hat, seit mindestens drei Monaten in der Bundesrepublik lebt und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen ist.

Welche Aufgaben übernehmen Wahlhelfer?
Sie kümmern sich darum, dass die Wahl ordnungsgemäß durchgeführt wird. Dazu gehört unter anderem: Vor Öffnung der Wahllokale die Wahlunterlagen zu sortieren sowie Wahlkabinen und -urnen aufzustellen. Im Laufe des Wahltags die Stimmzettel auszugeben, die Wahlteilnahme im Wählerverzeichnis zu vermerken und Wählern mit Behinderung gegebenenfalls bei der Stimmabgabe zu helfen. Nach Schließung der Wahllokale die Stimmen auszuzählen und das vorläufige Wahlergebnis des Wahlbezirks an die Gemeindebehörde weiterzuleiten. Briefwahlhelfer haben weniger Aufgaben: Sie zählen die Briefwahlstimmen aus und übermitteln das Ergebnis an die Gemeindewahlbehörde.

Muss man besondere Vorkenntnisse haben?
Nein. Die Wahlbehörde bereitet Wahlhelfer in kurzen Schulungen bzw. mit Informationsmaterial auf die Aufgabe vor.

Gibt es eine Aufwandsentschädigung?
Ja, ein so genanntes Erfrischungsgeld. Das beträgt laut Bundeswahlordnung diesmal 35 Euro für Wahlvorsteher und je 25 Euro für die übrigen Mitglieder des Wahlvorstands. Bisher waren es unabhängig von der Funktion im Wahlvorstand 21 Euro. Manche Kommunen stocken den gesetzlich festgelegten Betrag aber auf, um die Anreize für das Ehrenamt zu erhöhen. In Greifswald, zum Beispiel, erhalten alle Mitglieder des Wahlvorstands 40 Euro. Im Amtsbereich Mecklenburgische Kleinseenplatte bekommen die Wahlvorsteher sogar 50 Euro.

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